Neuerscheinungen Evangelische Akademie Baden
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Dirk Evers |
Das Verhältnis zwischen christlichem Glauben und den Naturwissenschaften ist von jeher kein ungetrübtes. Während ein christlicher Fundamentalismus unter dem Stichwort „Kreationismus“ aktuell auch hierzulande Zuspruch findet, reduzieren Teile der Naturwissenschaft Religion auf biochemische Vorgänge. In der Auseinandersetzung, wie sich theologische Aussagen über Gott und die Schöpfung zu naturwissenschaftlichen Forschungsergebnissen verhalten, nimmt Dirk Evers in den Beiträgen dieses Buches eine vermittelnde, aber klare Position ein. Seine Ausführungen sind Beispiele für eine nüchterne, methodisch und inhaltlich abgewogene interdisziplinäre Diskussion, die die Fragen der Naturwissenschaften in die Theologie hinein vermittelt und die theologischen Anliegen in den Bereich der Naturwissenschaften. Für den in diesem Buch veröffentlichten Beitrag „Gotteswahn? Religionsbeschimpfung im Kleid der Wissenschaft“ erhielt Evers den Bad Herrenalber Akademiepreis 2009.
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Jan Badewien/
Hansgeorg Schmidt-Bergmann (Hg.)
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Die Literatur in den Anfangsjahren der Bundesrepublik Deutschland ist geprägt von der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus, dem Schrecken und den Entbehrungen von Krieg und Nachkriegszeit, aber auch von der Hoffnung auf die neue Demokratie. In dieser Zeit sammeln sich Vertreter verschiedener Generationen mit unterschiedlichsten Lebenserfahrungen. Die einen wollen zurück zum Bewährten, andere experimentieren. Das findet seinen Niederschlag in Werken, von denen sich nur wenige bis heute auf dem Büchermarkt behaupten konnten. Sie alle aber sind es wert, erinnert zu werden – und so wenden sich die Beiträge dieses Buches sowohl bekannten als auch vergessenen Autorinnen und Autoren zu.
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Jürgen Audretsch / |
Jeder Mensch macht eigene Erfahrungen mit dem Möglichen und dem Wirklichen. Nicht nur Fakten, sondern auch Fiktionen, Phantasien und Träume bestimmen sein Leben und Denken. Autoren verschiedener Fachdisziplinen greifen in der vorliegenden Tagungsdokumentation jeweils aus Ihrer Sicht die Frage auf, in welcher Beziehung das Mögliche zum Wirklichen steht? Die Germanistin, für die in der Literatur die Realität überschritten wird und der Möglichkeitssinn zur Entfaltung kommt. Der Physiker, der feststellt, dass sich die Vorstellung von der objektiven Realität der Natur verflüchtigt und Erkenntnisse von möglichen Perspektiven abhängig sind. Die Psychoanalytikerin, die sich an der Grenze unterschiedlichster Wirklichkeitsauffassungen bewegt, wie sie sich in Phantasien, Träumen und Wahnvorstellungen ausdrücken. Der Theologe, der danach fragt, wie sich das Verhältnis von Gott und Wirklichkeit bestimmen lässt und was es theologisch heißt, von den größeren Möglichkeiten Gottes zu sprechen.
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Gunter Boßler / |
Wasserknappheit und der Kampf um sauberes Wasser bestimmen in vielen Ländern der Erde das tägliche Leben der Menschen. Wasser ist in vielen Regionen der Erde so knapp geworden, dass es zu Konflikten um das kostbare Nass kommt und von Experten als das Öl des 21. Jahrhunderts angesehen wird. Gleichzeitig zeigt sich eine Tendenz, aus der Knappheit ein Geschäft zu machen. In dem Buch äußern sich renommierte Experten zur vielschichtigen Problematik des Wassernot-standes. Eine Forderung lautet zum Beispiel, auf den Import wasserintensiver Produkte aus Wassermangelgebieten verzichten. Das setzt aber voraus, dass wir die sozialen, ökologischen, politischen und vor allem ökonomischen Interessenkonflikte überwinden helfen, die eine Bewältigung des Wassernotstandes behinderen.
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Siegfried Strobel (Hg.) |
Die Globalisierung hat ein Doppelgesicht: Einerseits bringt sie Menschen, Kulturen und Ideen einander näher. Anderseits leiden weltweit immer mehr Menschen unter den ökonomischen Folgen. Sie ist verantwortlich für die starke Dominanz der Marktmächte, welche weltweit die ökonomischen, politischen und sozialen Systeme unter einen ungeheueren Veränderungsdruck setzt. Dabei ist Globalisierung nichts Neues. Es gab sie schon immer, wenn auch im kleineren Maßstab. Neu dagegen ist der ungeheure ökonomische Druck den sie erzeugt, so dass Solidarität und Mitmenschlichkeit oft auf der Strecke bleiben. Die Globalisierung braucht deshalb verlässliche Regeln und Werte, die nicht nur die Renditen, sondern auch die Menschen und die begrenzten Ressourcen unserer Welt berücksichtigen.
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