Evangelische Akademie BadenArbeitsfelder Ökologie, Christlich-jüdischer Dialog, Tourismus |
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Verantwortlich : Klaus
Nagorni |
1.Arbeitsfeld Naturwissenschaft, Ökologie, Technik
Schwerpunkte
Der Arbeitsbereich Umwelt gehört zu den
traditionellen Schwerpunkten der Akademie. In ihm werden seit den 80er und 90er
Jahren Tagungen zu Fragen der Kernenergienutzung und des Klimaschutzes, der
Verkehrspolitik, der Gentechnik, des Tierschutzes und der Ernährung
durchgeführt wurden. Die meisten der Tagungsbeiträge sind in den
Publikationen der Akademie nachzulesen.
Kurzbeschreibung/Ziele
In diesem Arbeitsfeld geht es vor
allem darum, die die moderne Lebenswelt prägenden naturwissenschaftlichen
und technischen Denkkategorien mit den Aussagen des christlichen Glaubens in
Berührung und in ein für beide Seiten fruchtbares Verhältnis zu
bringen.
Kooperationspartner
In Zusammenarbeit mit dem Theoretischen
Physiker Professor Dr. Jürgen Audretsch, Universität Konstanz, gibt
es seit einigen Jahren die Tagungsreihe zum Dialog zwischen Naturwissenschaft
und Theologie mit Titeln wie Der Schöpfung auf der Spur,
Zeit und Ewigkeit, Was ist Erfahrung?, Was ist
Wahrheit?, deren Beiträge ebenfalls publiziert sind.
2. Arbeitsfeld christlich-jüdischer Dialog
Kurzbeschreibung/Ziele
Nach einer langen Leidensgeschichte
des Judentums, verursacht durch Ignoranz und Desinteresse der christlichen
Kirchen an seinem Schicksal, eröffnet die seit dem Jahr 1978 stattfindende
Tagungsreihe zum christlich-jüdischen Dialog Möglichkeiten der
Begegnung mit dem Judentum in Geschichte und Gegenwart, mit jüdischer
Bibelauslegung wie jüdischer Philosophie, mit den geistigen Gestalten
jüdischen Denkens in der weltweiten Diaspora und im modernen Israel. Im
Dialog sollen Klischees abgebaut sowie theologische Fehlinterpretationen
korrigiert und nach einer christlichen Identität gesucht werden, die sich
ihres jüdischen Erbes als Verpflichtung für die Gegenwart bewusst
ist.
3. Arbeitsfeld Tourismusforschung und -ethik
Kurzbeschreibung/Ziele
Der Tourismus ist den
zurückliegenden Jahrzehnten zu einem starken wirtschaftlichen Faktor und
einer bedeutenden kulturellen Größe geworden. Dennoch ist das
Phänomen des Reisens, die Motivationen und Wünsche, die sich mit ihm
verbinden, die Formen und Gestalten, die es annehmen kann, noch wenig
verstanden. Unter historischer Perspektive lassen sich zudem thematische
Verbindungen zwischen Reisen und Religion entdecken, wie sie etwa in den
Pilgerzügen des Mittelalters, Vorläufern des modernen
Massentourismus, in Erscheinung treten.
Kooperationspartner
Auf der jeweils im Herbst in Kooperation
mit dem Arbeitskreis Freizeit, Erholung, Tourismus der EKD
durchgeführten Fachtagung geht es um die kritische Reflexion des
Phänomens Tourismus wie um Entwicklung ethisch vertretbarer und sinnvoller
Formen des Reisens.
Kommentierte Internetadressen zu den drei Arbeitsfeldern
Werden in Kürze ergänzt